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Umfangreiches Sparpotenzial bei der Palettierung

 

Eine optimale Materialstrategie beim Palettieren kann Ihr Umweltprofil stärken und Entsorgungskosten für Transportverpackungsmaterial reduzieren. Das zeigen die Erfahrungen von Palcut, Spezialist für Palettierlösungen. Das Unternehmen geht davon aus, dass viele Firmen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie ihr Sparpotenzial noch nicht ausgeschöpft haben.

Basis für die Entsorgung von Transportverpackungen ist die EU-Abfallrichtlinie. Sie wird in den einzelnen Ländern unterschiedlich interpretiert, was zu unterschiedlichen Gebühren führen kann. Auf jeden Fall sind jedoch durch eine Optimierung der Abfallstrategie Einsparungen zu erwarten. 

In Deutschland ist gemäß §4 der VerpackV die Entsorgung von Transportverpackungen gesetzlich vorgeschrieben. Im Vereinigten Königreich fordern große Einzelhandelsketten, dass die Zulieferer die Entsorgung von Pappe und anderem Packmaterial der Paletten bezahlen; in Italien müssen die Zulieferer pro Tonne bei der Palettierung verwendeter Stretchfolie an das staatliche Konsortium CONAI zahlen.

- „Unsere Erfahrungen zeigen, dass Einzelhandelszulieferer den Verpackungsbedarf stark reduzieren können, wenn sie bei der Palettierung das richtige Material wählen“, sagt Lars Østergaard Jonasen, Palcut Product Manager.

Palcut ist Spezialist für Zwischenlagebögen für die automatische Palettierung und hat bereits viele hundert Anlagen an die Getränke- und Lebensmittelindustrie in ganz Europa geliefert. Die Bögen aus speziell beschichtetem Papier mit guter Antirutschwirkung werden bei der Palettierung zwischen die Produktschichten gelegt. Somit verwendet der Kunde dünnere Zwischenlagebögen, was zahlreiche Vorteile bringt.

Möglichkeiten für Kosteneinsparungen

Wenn Lebensmittelproduzenten Wellpappe durch eine dünnere Papierqualität wie z. B. Antim 65 von Palcut ersetzen, kann dies die Verpackungsmenge um 30-40 Prozent reduzieren, was die Kosten um noch höhere Prozentsätze senken kann. In Deutschland gilt die Faustregel, dass die entsprechenden Entsorgungskosten im Lebensmittelbereich 0,25-0,30 Prozent des Warenpreises ausmachen.

- „Ein größerer deutscher Mineralwasserhersteller, der 66.000 Paletten im Jahr liefert, konnte seinen Jahresverbrauch um 57 t Pappe auf jetzt 85 t Papier senken, eine Reduzierung um ganze 40 Prozent. So kann der Hersteller im Jahr ca. 6.500 Euro Kosten gemäß VerpackV einsparen, der deutschen Umsetzung der EU-Richtlinie für Abfallentsorgung“, erläutert Lars Østergaard Jonasen.

Einsparungen von 90 Prozent

Die Verwendung von Wellpappe als Zwischenlage beim Palettieren kann teuer sein, wenn man an den britischen Einzelhandel liefert. Der kann nämlich vom Lieferanten eine Abgabe für die Entsorgung überflüssiger, für die Palettierung verwendeter Materialien fordern. 

Halewood International, der größte Getränkeproduzent im Vereinigten Königreich, liefert jährlich 100.000 Paletten an den britischen Einzelhandel. Das Unternehmen hat Wellpappezwischenlagen mit Zwischenlagebögen aus Antirutschpapier ersetzt und dadurch 70 t Pappe im Jahr eingespart. Die Papierlösung wiegt nur 180 g/m2 im Vergleich zur Wellpappe mit 400 g/m2. 

Durch den reduzierten Pappeverbrauch hat Halewood die Ausgaben für die Entsorgung von Verpackungsmaterial um bis zu 90 Prozent gesenkt, denn jetzt bezahlt man deutlich niedrigere Abgaben an den britischen Einzelhandel. 

Stretchfolie ist teuer zu entsorgen

Die Stretchfolienmenge zum Verpacken von Paletten scheint gering zu sein, doch auch durch Reduzierung dieser Menge ergibt sich ein überraschendes Sparpotenzial. Im Beispiel des Mineralwasserherstellers sind in der Regel 30 Wicklungen für einen stabilen Palettenaufbau erforderlich, die Anzahl dieser Wicklungen kann jedoch gesenkt werden. 

- Eine Reduktion von 20 Prozent Stretchfolie ist absolut realistisch, berichtet Lars Jonasen. In diesem Fall entspricht das einer jährlichen Reduktion von 4,5 t PE-Folie, was Einsparungen von 3.200 Euro entspricht, da in Deutschland die Kosten für die Entsorgung von PE-Folie bei ca. 730 Euro/t liegen.

- „Eine Reduzierung der Stretchfolie um 20 Prozent ist absolut realistisch“, berichtet Lars Jonasen. „In diesem Fall bedeutet dies eine jährliche Reduzierung um 4,5 t PE-Folie, was Einsparungen von 3.200 Euro entspricht, da in Deutschland die Kosten für die Entsorgung von PE-Folie bei ca. 730 Euro/t liegen.“ - „Die Stretchfolienmenge kann jedoch nicht ersatzlos reduziert werden“, sagt Lars Jonasen.

Die Lösung, so erläutert er, ist die Anwendung von Antim Zwischenlagebögen mit Antirutschbeschichtung. Das bedeutet, dass die Waren viel stabiler auf der Palette stehen, da sie nahezu fixiert sind. Dadurch kann im Vergleich zu traditionellen glatten Zwischenlagebögen Stretchfolie eingespart werden.

Ein weiteres Beispiel ist das italienische Unternehmen Fratelli Beretta, einer der großen italienischen Hersteller von Delikatessen. Das Unternehmen spart jährlich 6 t PE-Stretchfolie bei der Beladung von 35.000 Paletten.

EU-Einsparungen und Umweltvorteile

Alle EU-Länder haben die EU-Richtlinie zur Entsorgung von Transportverpackungen implementiert. Auch wenn sie unterschiedlich interpretiert wird, kann es beträchtliche Vorteile bringen, die Menge an Pappe und PE-Stretchfolie zu reduzieren, da die Entsorgung von PE-Folie in Holland z. B. 620 Euro/t kostet, 280 Euro/t in Frankreich und 188 Euro/t in Italien. 

Darüber hinaus ergeben sich weitere Vorteile, wenn eine Lösung wie der automatischen Palcut Bogendispenser mit Antim Zwischenlagebögen für Palettierungslinien kombiniert wird. Lars Jonasen betont das Potenzial für geringere Lagerbindung und geringeren Platzbedarf für Bögen und Stretchfolie. Zusätzlich ist mit weniger Palettenschäden beim Transport sowie weniger teuren Betriebsstopps beim Palettieren zu rechnen.

- „Die Palcut Lösungen reduzieren die Menge an Pappe und Stretchfolie beim Palettieren, und dies hilft der Lebensmittelindustrie, die Verpackungsmenge zu reduzieren, die im Einzelhandel zu entsorgen ist. Das nützt sowohl dem Geschäft als auch dem Umweltprofil“, schließt Lars Østergaard Jonasen.

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